Ursprung

Mondtanz

Willkommen beim Moondance Austria ATLACHINOLLI MEZTLI, einem Gebet von Schwestern und Brüdern für Mutter Erde und die menschliche Evolution.
Nimm dir Zeit um einzutauchen in die Geschichte, die Ursprünge, Mythologie und Details dieser alten Zeremonie, unserem Mondtanzgebet. Alles was du hier findest, öffnet einen neuen Pfad der tiefen Transformation und des Verstehens. All dieses Wissen wurde von unseren Vorfahren hinterlassen und mit Achtsamkeit niedergeschrieben, um unser Wachstum heute zu unterstützen.

GESCHICHTE DES MONDTANZES

Der erste Kreis entstand im Jahre 1992 in Mexiko mit einer Gruppe von Frauen, die ihren Träumen, Visionen und den Studien des Borgia Kodex (anthropologisches Fundament der Mondtanz-Prophezeiung) folgten.
Der Kreis des Mondtanzes („Danza de la Luna”) ist das Erbe einer uralten Tradition, die uns das Erbe der antiken Großmütter aus allen Richtungen der Erde überliefert, wie Großmutter Isabel Vega, die in Frieden ruht, und unsere liebe Großmutter Tonalmitl, beide Gründerinnen des ersten Kreises, der “Danza de la Luna Xochimeztli“ hieß.
Beide verwirklichten ihre Arbeit viele Jahre lang durch ihre direkten Erlebnisse und fügten alle diese Erfahrungen, Überlieferungen, Visionen, Studien und Lehren für diese Linie und Philosophie zusammen, um so auch die heutigen Regeln des Tanzes zu formen, die uns allen helfen werden, in Einigkeit und Harmonie am Kreis des Mondtanzes teilzunehmen.
Durch diesen Ursprungskreis, den „Danza de la Luna Xochimeztli“, wurden weitere Kreise in unterschiedlichen Ländern der Welt (z.B. in Mexiko, Argentinien, der Dominikanischen Republik und Costa Rica) ins Leben gerufen. Dazu gehört auch der „Danza de la Luna Atlachinolli Meztli“, der im Juni 2018 in Österreich/Europa eröffnet wurde.
Der Mondtanz ist ein viertägiges Ritual, in dem Frauen in einem zeremoniellen Kreis vier Nächte zusammenkommen, um für das Wohl der Menschheit zu beten, um die weibliche Essenz verstärkt in sich zu spüren und um sowohl ihren Körper als auch ihre Gebärmutter von Generationen von Unterdrückung und Vernachlässigung zu reinigen.
Die Frauen, die sich gerufen fühlen mitzutanzen, fasten für vier Tage. Sie trinken nur Wasser und Tee und bekommen etwas Honig zur Stabilisierung des Zuckerhaushaltes. Zusätzlich gibt es während dieser vier Tage acht Schwitzhütten - jeweils zu Sonnenuntergang und zu Sonnenaufgang.
Die erlernten Lieder, das Tanzen und tiefes kollektives Beten tragen die Frauen durch das Ritual und hin zur Wiedererlangung von Stärke und Eigenmacht.

 

Codex Borgia rabbit

Unsere Arbeit besteht aus:
*Großmütter des Kreises (zwei Großmütter und ein Beistand)
*Leiterinnen der Reihen der Tänzerinnen (vier)
*„Sahumeadoras Frauen” (Hüterinnen des heiligen Feuers)
*Feuerfrauen (Trägerinnen des Element Feuers)
*Erdfrauen (Trägerinnen des Elements Erde)
*Wasserfrauen (Trägerinnen des Elements Wasser)
*Luftfrauen (Trägerinnen des Elements Luft)
*Tänzerinnen
*Sängerinnen
*Feuermänner
*Wassermänner
*Küche
*Kinderbetreuung
*Unterstützende und Securities

Die Symbole und die Medizin
Die Symbole, die wir im Tanz verwenden, sind die Kleidung, der Stab, Wappen (der Gebärmutter und mehr) und Fahnen, die wir während des Tanzes tragen und die auch mit Symbolen bestickt sind.
Die Medizin ist die Schwitzhütte, der Tanz, die Pfeife, der Tabak, die Gesänge, die Gebete, der Copal (Räucherharz aus Mexiko), diverse Heilessenzen und die persönlichen Gaben, alles mit Respekt und Bewusstsein dargeboten.

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MONDTANZ ATLACHINOLLI MEZTLI

Im Jahre 2016 wurde die Idee geboren, den Danza de la Luna in Österreich einzuführen. Im Juni 2017 war es soweit, dass die Großmutter Tonalmitl (Frau des Wissens, Wächterin der uralten Traditionen, Erste Vorsitzende des aktuellen Kreises des „Danza de la Luna Mexico“) der Einladung von Antara (Mondtänzerin des Danza in Mexico, wohnhaft in Österreich) folgte und gemeinsam mit Xiuhcoatl und Ameyaltzin (Tänzerinnen des Mondtanzes, Wächterinnen der Linie der Großmutter Tonalmitl) aus Mexiko anreiste, um den Ort sowie interessierte Frauen und Männer, die Verständnis für diese alte Zeremonie und ihre Weisheit haben, kennenzulernen. Der österreichische Kreis erhielt den Namen Atlachinolli Meztli.
Atlachinolli ist ein zusammengesetztes Wort aus der Sprache Náhuatl (Aztecan) und bedeutet:
Atl = Wasser, Generator des Lebens, vom Wasser kommen wir, ohne Wasser existiert kein Leben
Tlachinolli = was sich verbrennt; Wasser, das sich verbrennt; hübsches Wasser, das unser Blut repräsentiert; Wasser mit Feuer, zugleich zwei gegensätzliche Elemente, die das Leben mit der Bewegung kreieren
Atlachinolli entspringt durch die Zusammensetzung der Medizin des Wasser mit der Hitze, wodurch der Dampf entsteht, welcher unsere große Medizin in der Schwitzhütte ist, die die Kapazität des Heilens hervorbringt.

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ERÖFFNUNG DES KREISES

Der Tradition folgend, muss eine Frau neun Jahre Teil eines Moondance-Kreises gewesen sein, bevor sie einen neuen Kreis eröffnen darf. Während dieser neun Jahre wächst sie durch tiefe Selbsterkenntnisse in einen erweiterten Bewusstseinszustand, der ihr dann später den Rahmen bietet, einen heiligen Mondtanz-Kreis zu halten.
Wir sind sehr glücklich darüber, unsere beiden wunderschönen Blutschwestern XIUHCOATL und AMEYALTZIN hier in Österreich zu empfangen. Sie sind beide schon neun Jahre im Mutterkreis (Moondance ´´Xochimeztli´´) in Lehre und vertiefen ihr Wissen der heiligen Zeremonie unter Führung von Großmutter Tonalmitl.
Wenn ein neuer Tanzkreis - egal wo in der Welt - eröffnet wird, reist Großmutter Tonalmitl mit ihren zwei wichtigsten Co-LeiterInnen zum neuen Kreis. In unserem Fall wird sie von der Gesangsleiterin und dem Leiter der Feuermänner begleitet. Mit ihnen bringt sie den Segen für die neue Gesangsleiterin und den neuen Leiter der Feuermänner, die den neu eröffneten Kreis mitleiten werden.
Im Jahr 2018 hat Großmutter Tonalmitl die Führung des Mondtanzes und das Wissen an die neuen Leiterinnen Xiuhcoatl and Ameyaltzin übertragen. Danke für ihren Mut, die Verantwortung für diesen neuen Kreises, der in Österreich geboren wurde, zu übernehmen.
Aho Mondtanzkreis ATLACHINOLLI MEZTLI!

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Eindrücke von liebevollen Tänzerinnen

"This Sacred Circle has been the deepest, transformational, life experience!"

— Antara Dakini
Chile

"It is and has been absolutely fascinating to observe how the deep medicine of the Moondance has weaved its way into every layer of my life. "

— Roberta
South Africa

"I am a Moondancer. I have always been. And I feel blessed and very grateful for it.“"

— Antonia
Austria